Herkunft:
Die
chinesische Hanfpalme ist im asiatischen Hochgebirge zu Hause, zum Teil in Regionen des Himalaja die ca. 2500 Meter über dem Meeresspiegel gelegen sind. Vor etwa 150 Jahren wurde sie nach Europa importiert und gilt seither als sehr beliebte Garten- und Parkpalme. Bedingt durch Ihre Herkunft ist sie widerstandsfähig wie kaum eine andere Palme.
Ausgewachsene Exemplare sind frostbeständig bis zu -18°C!
Pflanzengestalt:
Die stabile
Hanfpalme hat einen knorrigen mit Fasern bedeckten Stamm und starre dunkelgrüne Fächerblätter. Im fortgeschrittenen Alter fallen die Fasern ab und der Stamm weist wollige Haare auf.
Pflege:
Die
Trachycarpus fortunei fühlt sich am wohlsten in windgeschützen Bereichen und sollte im Sommer in der Sonne stehen. Bei Temperaturen um die 20°C kann das Stammwachstum bei wuchsfreudigen Exemplaren bis zu einem halben Meter betragen. Im Winter kann man die Palme Temperaturen von bis zu -10°C aussetzen. Bei der Überwinterung sollte sie allerdings ringsherum mit Laub- oder Rohrmatten eingepackt, und die jungen Laubherzen vor Schnee geschützt werden. Eine Düngung genügt 14-tägig mit Voll- bzw. Palmendünger. Vorzugsweise sollte das Substrat lehmhaltige und nährstoffreiche Erde sein. Bei der Umtopfung sollte eine Zeitraum von 5 Jahren nicht unterschritten werden, da es die Pflanze nicht verträgt in Ihrer Wachstumsphase gestört zu werden.