Indien und Malaisia, die Heimat der
Kroton.
Dort soll der berühmte englische Gärtner und Pflanzensammler John Gould Veitch den
Kroton, im Volksmund auch als Wunderstrauch bezeichnet, um 1860 entdeckt haben.
Die in den Ursprungsländern schon lange geschätzte Zierpflanze wurde von ihm mit nach Europa gebracht und erfreut sich seitdem stets wachsender Beliebtheit.
Der zur Gattung der Wolfsmilchgewächse zählende
Kroton wird im gesamten Tropengürtel als Freilandpflanze in Parks und Gärten genutzt.
In kühleren Gefilden ist der
Kroton eine sehr beliebte Zimmerpflanze, die ausgesprochen gut in Hydrokultur gedeiht.
Die Pflanze enthält einen farblosen milchigen und leicht giftigen Saft, die sog. Wolfsmilch.
In verschiedenen prächtigen Farben schillert der
Kroton. Auch die Vielfalt der Blattformen ist ausgesprochen umfangreich.
Durch die Kreuzung verschiedener Formen sind in etwa 100 Sorten bekannt und benannt.
Die Sortenkreuzung hat den Wunderstrauch nicht nur optisch verändert, sondern auch wesentlich robuster und anspruchsloser gemacht.
Pflegetips:
Für alle Kroton gilt, wie auch für die Drazänen, je höher die Lichteinwirkung ist, desto farbintensiver erstrahlen die Blätter.
Von März bis August ziemlich feucht halten, sowie ganzjährig Trockenheit des Wurzelballens vermeiden.
Einmal pro Woche kann in den Wachstumsmonaten gedüngt werden.